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Wette verloren, den Titel gewonnenPfälzischer Merkur vom 22.02.2010 LAZ-Speerwerfer Till Wöschler erneut Deutscher Jugendmeister – Daniel Clemens gewinnt Stabhochspringen
Zwei Gold- und eine Bronzemedaille ist die Bilanz des LAZ Zweibrücken bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Halle. „Till war etwas müde in den Beinen“, erkannte Brockelt. Doch im fünften Versuch übertraf er als Einziger die 70-Meter-Marke, womit er seinen schärfsten Konkurrenten Flori an Janischek (68,08 m) klar distanzierte. „Die Bedingungen waren grenzwertig. Da der Abwurfbereich sehr rutschig war, hat das meine Technik beeinflusst“, betonte der 18- Jährige. Einen spannenden Wettkampf lieferte Daniel Clemens ab. Aufgrund der geringeren Fehlversuche setzte er sich gegen Carlo Paech (SV Neuendorf) mit 5,30 Meter durch. „Der Wettkampf war sehr anstrengend. Eigent- lich hätte ich gedacht, dass Carlo gewinnt, da ich in der Vorbe- reitung länger krank war.“ Der Dritte der U 18-WM scheiterte drei Mal an seiner neuen Hallenbestleistung von 5,40 Meter. Sehr zufrieden war LAZ-Trainer Helmut Kruber: „Daniel hat einen starken Wettkampf abgeliefert und alle Höhen ab 4,80 Meter im ersten Versuch gemeistert. Er ist der bessere Wettkämpfer als Carlo.“ Zufrieden zeigte sich Kruber auch mit Michaela Donie, die mit 4,00 Meter als Vierte eine neue Hallenbestleistung auf- stellte. Die Belohnung folgte seitens des DLV auf dem Fuße. Die 16-Jährige darf als beste B- Jugendliche zur Jugend-Olympiade in Moskau reisen. „Endlich hat sie einmal gezeigt, was sie kann“, lobte der Trainer. Das traf auf Lukas Hallanzy zu, der im Stabhochsprung- Wettbewerb mit 4,70 Meter eine neue Bestleistung aufstellte und über 4,80 Meter „nicht chancenlos“ (Kruber) war. Jan-Rio Krause, der noch technische Mängel offenbarte, übersprang 4,55 Meter. Dagegen haderte Helmut Kruber mit Franziska Kappes, die als Neunte Bestleis- tung mit 3,55 Meter sprang. „Sie gehört technisch zu den besten Springerinnen, aber die bio- mechanischen Auswertungen haben ergeben, dass sie im Anlauf noch schneller werden muss.“ Ohne gültigen Versuch blieb Evelyn Fomenko. Nicht zurecht kam mit dem glatten Ring Marc Brendamour, der weit unter seiner Bestleis- tung von 51,63 Meter blieb. 60- Meter-Hürdensprinter Jan Rothhaar schied im Zwischenlauf mit 8,31 Sekunden als Fünfter aus (Vorlauf 8,28).
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