Die Fachbereiche Religion und Ethik stellen sich vor

Religion

„Religion ist etwas für alte Leute, verstaubt und angegraut.
…  Und überhaupt, einfach nicht mehr zeitgemäß!“


Eine solche Aussage ist sicherlich keine Einzelmeinung, stellt wohl eher die allgemeine Haltung der Gesellschaft dar. Harter Stoff, mit dem wir uns als Fachschaft Religion auseinandersetzen müssen. … Aber auch wollen!
Doch unser Fach bietet mehr als nur „beten“ und „Bibel lesen“ – auch für Schüler ohne religiöse Bindung, bzw. gleich welcher Religion und Konfession:
Fragen wie „Wer bin ich?“ oder „Wer möchte ich sein?“, „Was heißt Glück?“ und „Wie lässt sich dieses Glück überhaupt erreichen?“  gehören zum festen Bestandteil des Unterrichts.
Dieser eröffnet somit Möglichkeiten zur Selbsterfahrung und damit zur umfassenden Persönlichkeitsentwicklung.
Und das versuchen wir auch in unserem Unterricht umzusetzen, in der Hoffnung, dass er eben nicht mehr staubig und grau ist.
Und sicherlich ist der Unterricht in Zeiten von „Re-Religiösisierung“ und bisweilen auch Fundamentalisierung (vgl. Boko Haram, IS,  …) und deren Gegenreaktionen (vgl. Pegida, …) noch zeitgemäß und die Information über das eigentliche Wesen von Religion und (Welt-)Religionen nötig.
Um dem übergeordneten Ziel von Schule überhaupt, der Demokratie-Erziehung gerecht zu werden, schreiben wir uns auch den persönlichen Kontakt mit anderen Religionen und Kulturen auf die Fahnen, durch Gespräche mit Vertretern anderer Religion in unserer Schule oder / und durch gemeinsam organisierte Exkursionen, z.B. …
- den Besuch der muslimischen Moschee in Völklingen,
- den Besuch des mittelalterlichen, jüdischen Speyers oder der Synagoge in Saarbrücken,
- oder den Besuch des Hindu-Tempels in Sulzbach.
- Usw.
Aber auch die, wenn möglich jährlich, stattfindenden Zeitzeugengespräche mit Überlebenden oder Nachkommen der NS-Zeit gehören zu unserm Programm.